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weihnachtszeit

barcelona bemüht sich, aber richtig weihnachtlich ist es nicht.

dafür ist es zu warm, zu hell und hmm irgendwie klappts einfach nicht. 

mir macht das nichts aus, ich krieg genug weihnachten, wenn ich zuhause in detmold bin und auch wenn ich übermorgen zu meiner oma zum plätzchenbackmarathon (4 tage) fahre. 

ein lieblingsweihnachtslied hab ich dieses jahr aber trotzdem:

cherry cherry boom boom...

 

 

3.12.09 17:47


kino und bushido

zu thema eins:

eines meiner Barcelona Bücher sagt, dass Barcelona DIE stadt für Kinoliebhaber sei. so viele kinos, so viele filme, oft in originalsprache.
gestern ist mir aufgefallen, dass ich in den knapp 10 Wochen, die ich nun hier bin, noch kein einziges Mal im kino war. Der grund: ich hab kein Programm.
also auf die To-Do-Liste: rausfinden, wie man in BCN ans Kinoprogramm kommt und ins kino gehen

 

zu thema zwei:  

das ganze fremdspracheln hier (englisch, spanisch, ab und zu auch mal französisch) hat mich dazu gebracht mir von youtube deutschen assi-rap runterzuladen und beim Sport (haha, ich geh hier ins fitnessstudio) Sido und Bushido zu hören.
da fühlte ich mich doch gleich ein bisschen mehr wie zuhause und der kleine Anflug von Heimweh war weg..

 

 

20.11.09 14:23


BCN im Regen

Heute regnet es mal wieder. Nicht besonders stark, zumindest nicht für Münsteraner Verhältnisse. Für Barcelona aber zuviel, und damit auch für mich im Moment.
Der Weg zur Uni ist ein Hüpfe-Kästchen-Spiel, bei dem man auf jeder Straße und jedem Platz Erhöhungen suchen muss und von einer zur anderen hüpft. Überall da, wo keine ist, steht das Wasser nämlich gut 5cm hoch. Liegt daran, dass die Stadt-Architekten von Barcelona, wer auch immer sie gewesen sein mögen, irgendwie nichts von Abflüssen hielten: Es gibt in der ganzen Stadt keine.

Ist man dann in der Uni angekommen (ein Wunder, dass die Metro heute funktioniert hat) gibt es eine Überraschung: Unterricht im Dunkeln! Durch die Wassermassen *räusper* ist leider Stromausfall im gesamten Uni-Gebäude.

5 Stunden später, die sonne scheint, alles ist getrocknet, Strom ist auch wieder da, dafür sind die zahlreichen Regenschirm-Verkäufer wieder weg.
Blöd, ich hab meinen Regenschirm in der Uni vergessen. Und auch wenn sich jetzt keiner mehr an den Regen erinnern will, der nächste kommt bestimmt, und mit ihm das nächste Chaos.

 

(Mittwoch,  21.10.09)

24.10.09 11:39


Spanische interpretation von bald-noch immer kein Internet

Nachdem ein paar Beschwerden über die mangelnde Aktualität meines blogs aufgekommen sind, nun meine Stellungnahme: ich habe noch immer kein Internet in der Wohnung! Und da im Moment immer viel los ist(Uni, Sport, gemütliche Abende mit den andern erasmusianern, Partys...) schaffe ich es nur selten in den Park.

Aber abgeblich werden wir bald Internet in der Wohnung haben.
Ob ich das auch tatsächlich glauben kann, weiß ich noch nicht. Die spanische Bedeutung von "bald" ist nämlich eine andere als die deutsche.
24.10.09 11:38


krank in BCN

Bin krank. Husten, Halsweh, erhöhte Temperatur, Unwohlsein. Nichts schlimmes, aber immerhin so, dass ich zu nichts zu gebrauchen bin. Daher lieg ich im Bett und schaue die alten GossipGirl Staffeln.


Ich weiß nicht wieso, aber immer wenn ich New York in Filmen oder Serien sehe, krieg ich „Heimweh“. Ich war zwar nur 3 Wochen da letztes Jahr, aber irgendwie ist es ein Stück von mir geworden, hab ich das Gefühl. Barcelona ist eine tolle Stadt, und ich finde es toll hier zu wohnen (lag letztens mit den Mädels am Strand und wir dachten uns nur: „Hey wie geil, wir sind nicht nur Touristen, wir wohnen tatsächlich hier.&ldquo, aber ich glaube mehr als bisher, dass ich irgendwann wieder nach New York gehen will. Für ein weiteres Praktikum, für einen Urlaub oder so richtig, ich weiß nicht. Aber irgendwie ganz bestimmt.

2.10.09 19:46


14 Tage rum

Heute bin ich seit 2 Wochen hier und habe mich mittlerweile ganz gut eingelebt.

Ich kenn mich ein bisschen in der Stadt aus, weiß wie man mit welcher U-Bahn wohin kommt und stehe auch nicht mehr gänzlich orientierungslos in der Landschaft, wenn ich aus einem der U-Bahn-Ausgängen komme (habe festgestellt, dass meist kurz vorm Ausgang ein kleiner Plan an der Wand hängt, mit dem man einigermaßen herausfinden kann, auf welcher Seite man sich befindet).


Die Uni hat diesen Montag angefangen und ist heute auch schon direkt für diese Woche fertig.

5 Vorlesungen, das heißt 12 Stunden in der Woche, verteilt auf 3 Tage, damit lässt es sich Leben. Denke ich bisher. Denn man muss dabei bedenken, dass die Uni hier etwas anders abläuft. Mehr wie Schule. Man bekommt Hausaufgaben, die tatsächlich bis zur nächsten Stunde zu erledigen sind, sodass man nicht erst am Ende des Semesters mit Lernen anfangen kann und die mündliche Mitarbeit wird benotet und zählt zwischen 25 und 50% der Endnote.


Leider haben die spanischen Professoren die Angewohnheit, sehr sehr schnell zu reden. (Naja, nicht nur die Professoren, eigentlich jeder Spanier macht das, aber bei den anderen stört es mich nicht so, da kann ich ja fragen: ¿Puedes hablar menos rapido, por favor?) Gerade bei Definitionen, bei denen ich eh jedes zweite Wort nicht kenne (jaja, hätte ich mal den „Spanisch für Juristen“-Kurs in Münster belegt), erschwert das das Mitschreiben sehr. Daher lasse ich es. In der ersten Stunde saß neben mir eine nette und hilfsbereite Spanierin namens Deli, die mich ihre Notizen kopieren lässt. So lern ich die Wörter auch gleich in ihrer richtigen Schreibweise und nicht in meiner phonetischen Lautschrift.


Party machen hat dann auch gestern endlich geklappt, ich war mit 2 holländischen Mädels, die mit mir studieren und deren 3 auch holländischen Mitbewohnerinnen unterwegs. Sehr lustiger Abend, der leider erst 4 Std vor Vorlesungsbeginn heute morgen zuende war..

Heute geht’s wohl wieder raus, morgen ist ja keine Uni.


Oh und Shoppen gehen macht hier auch richtig Spaß! Leider ist der Primark wesentlich uncooler als der in London (hauptsächlich Basics, kaum ausgefallene Sachen), aber dafür hat Mango die allerschönsten Tüten


Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit


Achja: in Spanien wird am Ende der Vorlesung weder geklatscht noch geklopft. Kaum ist der Professor still, fangen einfach alle an zu reden und gehen dann. Sehr gewöhnungsbedürftig.

23.9.09 18:26


Barcelona – tollste Partystadt der Welt?!

Nun ja, WENN es so ist, habe ich gestern etwas falsch gemacht.. Aber von Anfang an:


Gestern Abend war es dann „endlich“ so weit, der Plan in einen der vielen tollen Clubs zu gehen wurde gefasst. Eingeladen von Facebook (hier geht alles über Facebook, jede Gästeliste!) für den Club Opium Mar, der direkt am Strand liegt. Bis 2.30Uhr freier Eintritt, aber laut meinem Mitbewohner geht man in Barcelona eh frühestens um 1Uhr los zur Disko, vorher streift man durch die Bars oder macht irgend etwas anderes. Katharina, Max und ich waren bei den beiden auf der Dachterrasse und haben gegessen und Apfellikör getrunken. Für deutsche Verhältnisse schon sehr spät, nämlich erst um 8Uhr gab es Abendessen, und dann haben wir vorgetrunken.

Der aufmerksame Leser wird schon hier unseren ersten Fehler bemerkt haben. Die Zeit zwischen 8Uhr Abendessen und 1Uhr losfahren ist einfach viel zu lang! Den toten Punkt des Abends hatte jeder von uns, und Max haben wir auch dort verloren. Da waren wir nur noch zu zweit.

Gegen 1Uhr sind Katharina und ich dann losgestapft, in Richtung U-Bahn, die Freitags immerhin bis 2Uhr nachts fährt. Um kurz vor 2 waren wir dann auch schon da. Zweiter Fehler: nur weil man in Barcelona überall mit der U-Bahn hinkommt, heißt es nicht, dass es immer schnell geht. Die Strecken können nämlich doch recht weit sein. Der Club Opium Mar liegt am ehemaligen Olympia-Hafen, direkt am Strand und in Mitten mehrerer anderer Diskotheken. Kleine Reizüberflutung weil alles blinkt und glitzert und aus jeder Tür eine andere Musik herauskommt.

Nun ja, wir zwei also dann zum Opium. Man sah es schon von weitem, ebenso die ewig lange Menschenschlange die vor dem Eingang stand. Dass wir auf der Gästeliste standen brachte uns recht wenig, da über Facebook jeder auf der Gästeliste steht. Also hinten angestellt. Dritter Fehler. Wenn man klug ist, stellt man sich vorne an. Ist zwar moralisch evtl. nicht ganz OK, aber alle anderen machen es auch so und sich brav deutsch hinten anstellen bringt allenfalls Hühneraugen vom Herumstehen. Immerhin haben wir in der Schlange 2 deutsche Mädels kennengelernt, und haben dann den Rest des Abends mit den beiden bestritten. Nach einer halben Stunde (freier Eintritt nur noch 10 Minuten) gruppierte sich direkt am Eingang eine zweite Schlange. Schlaue Füchse wie wir sind (oder dachten zu sein) sind wir hin, haben gefragt was das für eine Schlange ist und ein Engländer, der seinen Junggesellenabschied in BCN feiern wollte, sagte uns, sie würden gleich reingelassen und wir sollten uns ruhig dazu stellen. Vierter Fehler: glaube NIE irgendwelchen Leuten, die sagen sie wissen wie sie reinkommen aber dann gar keine Ahnung haben. Unser Platz in der Mitte der Schlange war weg, hinten anstellen hätte viel zu lange gedauert und vorne anstellen wollten die anderen nicht. Also weiter, gibt ja noch genug andere Clubs. Uhrenvergleich: 2.35Uhr.

Auf dem Weg zum Strand hinunter, wo einige der anderen Diskos ihre Eingänge haben, haben wir durch „welcher Club ist hier der beste“-Fragen und andere Anlaber-Aktionen („You are from Sweden, right? Or from Norway!“ - äh nein..) ca. eine Stunde verloren, so dass wir dann erst um 3.25Uhr endlich in einem Club waren. Im Shoko. Ohne Eintritt, ohne Türsteher, ohne auf einer Gästeliste stehen zu müssen. Das wird mich das nächste Mal misstrauisch machen, so leicht kommt man hier eigentlich nirgendwo hinein. Außer der Club macht eh in den nächsten 15Minuten zu. So wie das Shoko, wo um viertel vor 4 die Musik und das Licht ausging. Am Ausgang bekommt man eine Karte in die Hand gedrückt: „Party on at Catwalk, freepass for tonight“ in winzigster Schrift ganz unten steht: Erstes Getränk muss direkt am Eingang gezahlt werden. Eigentlich kein Problem, aber erstens hätte das Catwalk wieder einen kurzen Fußmarsch bedeutet und zweitens wusste keiner von uns, wie dort die Getränkepreise so sind.

Bis auf das Opium Mar, vor dem noch immer eine Schlange stand, haben auch die anderen Diskos alle zugemacht oder zumindest keine neuen Leute mehr hineingelassen.

Als wir entschieden hatten was nun zu tun ist (bei 4 Mädels die sich gegenseitig noch nicht so gut kennen und nicht wissen was die anderen Disko-mäßig so gut finden nicht gerade einfach) war es fast 4Uhr. Die Metro fährt wieder ab morgens um 5, die Nachtbusse ständig. Entscheidung war gefallen: Gute Nacht, wir fahren nach hause.


Memo an mich für nächstes Mal: alles besser machen und früher da sein. Oder 15cm Absätze und statt einer Hose nen Schal um den Hintern wickeln. Mädels die so aussahen, dürfen sich gerne vorne anstellen...

19.9.09 13:19


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