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4m² ohne Fenster und "24h" - Barcelona Tag 1

Nun bin ich doch tatsächlich angekommen!

Nach einer relativ stressigen Reise (Flug hatte eine Stunde Verspätung und ich hatte die ganze zeit von der Kontrollstelle fürs Handgepäck bis zum Einsteigen alle Pullover an, die nicht mehr in den Koffer gepasst haben - 4 stück!) war das komisch flaue Gefühl im Magen, das ich die letzten Tage vorm Abflug mit mir herumgetragen habe, plötzlich weg.
Vielleicht weil alles einigermaßen so geklappt hat wie geplant, vllt weil es durch das Ankommen so real wurde.

Erste Barcelona-Handlung war Koffer im Bahnhof in die Schließfächer einschließen (sensationell günstige 4,50€ für 24Std Aufbewahrung) und zur ersten Wohnungsbesichtigung zu fahren. Das Zimmer war ein Witz, eben diese oben erwähnten 4m² groß und ohne Fenster. Dafür auch ohne Tür! Lediglich ein roter Vorhang hat für ein bisschen Privatsspäre gesorgt (falls man da überhaupt noch von Privatssphäre sprechen kann...). Dafür wollte der Vermieter auch nur schlappe 275€ für das Zimmer an Miete haben, was für Barcelona tatsächlich ein Schnäppchen ist. Überzeugen konnte es mich trotzdem nicht. 

Da Katharina und Max (die beiden anderen Jura-Münster-Erasmus-Barcelona-Studenten, bei denen ich erstmal untergekommen bin) beide bis abends um 8 einen Sprachkurs hatten, bin ich noch ein bisschen durch die Straßen geschlendert und habe das Urlaubsgefühl dadurch bekämpft, dass ich sinnvolle Einkäufe getätigt habe: Zahnbürste, Haarshampoo (unverschämt teuer in espana) und Kaugummis =)

Was mir beim Schlendern auch aufgefallen ist: Barcelona ist dreckig und laut. Und das sage ich, nachdem ich New York an Dreck und Lärm nicht so beeindruckend fand!
Mir gefällt es trotzdem hier. =)

Gegen halb 9 bin ich dann zur von Katharina angegeben Adresse gestiefelt, bzw habe es erstmal versucht. Hausnummer 69, das hatte ich noch im Kopf, dafür muss ich nicht auf meinen Zettel schauen (der ganz unten im Rucksack war und das Herauskramen daher große Anstrengung bedeutet hätte, was bei der Wärme eher unattraktiv war). Straße wusste ich auch noch, Stadtplan hatte ich in der Hand. Also los. So weit so gut, Straße gefunden. Komischerweise fängt besagte Straße erst mit der Hausnummer 71 an. Nach dann doch erbrachter Anstregung war mir klar, wo mein Fehler lag:  Hausnummer 89! Aber dass die Straße einfach mit 71 anfängt, das verwundert mich noch immer!

Nach einem kleinen(oder längeren) Plausch auf der Dachterasse der beiden (mit sensationellem Blick auf den Palast) wollte ich dann kurz vor 11 meine Koffer vom Bahnhof abholen. Die Metro fährt unter  der Woche bis Mitternacht, also sollte das kein Problem sein.
Denkste Als ich am Bahnhof ankam, war la consigna schon geschlossen. Die riesen große "24h" Aufschrift bedeutet nämlich keineswegs, dass es 24Std geöffnet hat, sondern nur, dass man sein Gepäck für 24 Std wegschließen kann...
Aber alles halbsowild Den Koffer habe ich mitlerweile wieder zurück

Was mich noch einigermaßen regelmäßig irritiert, sind die vielen Ausgänge an jeder Metro-Station. Ich komme nie da raus, wo ich eigentlich hinwill und laufe mit einer Wahrscheinlichkeit von 95% erstmal in die falsche Richtung. Leute fragen hilft gar nichts, denn anscheinend ist es ein katalanischer Volkssport dummen blonden Touristinnen einen Bären aufzubinden anstatt zuzugeben, dass man leider auch nicht weiß, wo die gesuchte Straße ist. Ich unterstelle einfach, dass sie es auch nicht wussten, weil WENN mir alle Befragten absichtlich einen falschen Weg erklärt hätten, dann wäre Barcelona eine fiese gemeine Stadt

Das wars erstmal für Tag 1, heute habe ich auch schon wieder eine Menge erlebt, aber davon berichte ich morgen. =)

Muchas gracias por su aténcion  

 

10.9.09 23:16
 


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