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Barcelona – tollste Partystadt der Welt?!

Nun ja, WENN es so ist, habe ich gestern etwas falsch gemacht.. Aber von Anfang an:


Gestern Abend war es dann „endlich“ so weit, der Plan in einen der vielen tollen Clubs zu gehen wurde gefasst. Eingeladen von Facebook (hier geht alles über Facebook, jede Gästeliste!) für den Club Opium Mar, der direkt am Strand liegt. Bis 2.30Uhr freier Eintritt, aber laut meinem Mitbewohner geht man in Barcelona eh frühestens um 1Uhr los zur Disko, vorher streift man durch die Bars oder macht irgend etwas anderes. Katharina, Max und ich waren bei den beiden auf der Dachterrasse und haben gegessen und Apfellikör getrunken. Für deutsche Verhältnisse schon sehr spät, nämlich erst um 8Uhr gab es Abendessen, und dann haben wir vorgetrunken.

Der aufmerksame Leser wird schon hier unseren ersten Fehler bemerkt haben. Die Zeit zwischen 8Uhr Abendessen und 1Uhr losfahren ist einfach viel zu lang! Den toten Punkt des Abends hatte jeder von uns, und Max haben wir auch dort verloren. Da waren wir nur noch zu zweit.

Gegen 1Uhr sind Katharina und ich dann losgestapft, in Richtung U-Bahn, die Freitags immerhin bis 2Uhr nachts fährt. Um kurz vor 2 waren wir dann auch schon da. Zweiter Fehler: nur weil man in Barcelona überall mit der U-Bahn hinkommt, heißt es nicht, dass es immer schnell geht. Die Strecken können nämlich doch recht weit sein. Der Club Opium Mar liegt am ehemaligen Olympia-Hafen, direkt am Strand und in Mitten mehrerer anderer Diskotheken. Kleine Reizüberflutung weil alles blinkt und glitzert und aus jeder Tür eine andere Musik herauskommt.

Nun ja, wir zwei also dann zum Opium. Man sah es schon von weitem, ebenso die ewig lange Menschenschlange die vor dem Eingang stand. Dass wir auf der Gästeliste standen brachte uns recht wenig, da über Facebook jeder auf der Gästeliste steht. Also hinten angestellt. Dritter Fehler. Wenn man klug ist, stellt man sich vorne an. Ist zwar moralisch evtl. nicht ganz OK, aber alle anderen machen es auch so und sich brav deutsch hinten anstellen bringt allenfalls Hühneraugen vom Herumstehen. Immerhin haben wir in der Schlange 2 deutsche Mädels kennengelernt, und haben dann den Rest des Abends mit den beiden bestritten. Nach einer halben Stunde (freier Eintritt nur noch 10 Minuten) gruppierte sich direkt am Eingang eine zweite Schlange. Schlaue Füchse wie wir sind (oder dachten zu sein) sind wir hin, haben gefragt was das für eine Schlange ist und ein Engländer, der seinen Junggesellenabschied in BCN feiern wollte, sagte uns, sie würden gleich reingelassen und wir sollten uns ruhig dazu stellen. Vierter Fehler: glaube NIE irgendwelchen Leuten, die sagen sie wissen wie sie reinkommen aber dann gar keine Ahnung haben. Unser Platz in der Mitte der Schlange war weg, hinten anstellen hätte viel zu lange gedauert und vorne anstellen wollten die anderen nicht. Also weiter, gibt ja noch genug andere Clubs. Uhrenvergleich: 2.35Uhr.

Auf dem Weg zum Strand hinunter, wo einige der anderen Diskos ihre Eingänge haben, haben wir durch „welcher Club ist hier der beste“-Fragen und andere Anlaber-Aktionen („You are from Sweden, right? Or from Norway!“ - äh nein..) ca. eine Stunde verloren, so dass wir dann erst um 3.25Uhr endlich in einem Club waren. Im Shoko. Ohne Eintritt, ohne Türsteher, ohne auf einer Gästeliste stehen zu müssen. Das wird mich das nächste Mal misstrauisch machen, so leicht kommt man hier eigentlich nirgendwo hinein. Außer der Club macht eh in den nächsten 15Minuten zu. So wie das Shoko, wo um viertel vor 4 die Musik und das Licht ausging. Am Ausgang bekommt man eine Karte in die Hand gedrückt: „Party on at Catwalk, freepass for tonight“ in winzigster Schrift ganz unten steht: Erstes Getränk muss direkt am Eingang gezahlt werden. Eigentlich kein Problem, aber erstens hätte das Catwalk wieder einen kurzen Fußmarsch bedeutet und zweitens wusste keiner von uns, wie dort die Getränkepreise so sind.

Bis auf das Opium Mar, vor dem noch immer eine Schlange stand, haben auch die anderen Diskos alle zugemacht oder zumindest keine neuen Leute mehr hineingelassen.

Als wir entschieden hatten was nun zu tun ist (bei 4 Mädels die sich gegenseitig noch nicht so gut kennen und nicht wissen was die anderen Disko-mäßig so gut finden nicht gerade einfach) war es fast 4Uhr. Die Metro fährt wieder ab morgens um 5, die Nachtbusse ständig. Entscheidung war gefallen: Gute Nacht, wir fahren nach hause.


Memo an mich für nächstes Mal: alles besser machen und früher da sein. Oder 15cm Absätze und statt einer Hose nen Schal um den Hintern wickeln. Mädels die so aussahen, dürfen sich gerne vorne anstellen...

19.9.09 13:19
 


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